Uber den Künstler
Als vierjähriges Kind war Wilhelmina oft unter dem großen Esstisch zu finden, wo sie häkelte. Sie machte Kleidung für ihre Puppen und Teddybären. Die kleine Wilhelmina lebte in ihrer eigenen Welt voller Fantasie, Farben und Düfte und träumte davon, eines Tages ihre eigenen Kollektionen entwerfen zu können.
Später, als Teenager, experimentierte Wilhelmina mit Zeichnen, Malen und dem Nähen ihrer eigenen Kleidung. Sie wurde an der Modeakademie angenommen und schloss diese mit Bravour ab. Neben zahlreichen kaufmännischen Tätigkeiten im Modeeinzelhandel pflegte Wilhelmina ihre kreativen Wünsche und besuchte weiterhin Kurse. Sie zeichnete und malte weiter, bis sie sich der Hutmacherei und schließlich der Goldschmiedekunst zuwandte.
Am Anfang war es schwierig, den harten und kalten Charakter einer Silberplatte zu begreifen. Sie war es gewohnt, mit flexibleren Materialien wie Stoff zu arbeiten, der sich leicht formen lässt. Für eine bestimmte Aufgabe musste Wilhelmina aus einem Stück Silber einen Silberdraht herstellen. Dies erwies sich als Herausforderung, eröffnete aber auch neue Möglichkeiten. In einer Rückblende in ihre Kindheit erinnerte sich Wilhelmina an ihre Experimente mit der Häkelnadel.
Ihr Künstlerherz schlug höher, sie griff zur Häkelnadel und begann mit dem Häkeln mit Feinsilber- und Kupferdraht und dem Erfinden neuer Anwendungsmöglichkeiten zu experimentieren. Mittlerweile verwendet Wilhelmina in ihrer Kollektion sogar 18-karätiges Gold.
Wilhelmina kombiniert Edelsteine, Diamanten, Pelz und Süßwasserperlen in ihren Gold- und Silberkollektionen. Wilhelmina kauft ihre Materialien auf ihren vielen Reisen. Beispielsweise die Kameen direkt vom Schnitzer persönlich, in der Nähe von Neapel in Italien. Weitere Messebesuche: die Inhorgenta Messe in München und die Bijorca in Paris.




















































