Uber den Künstler
Maarten Baas (geboren am 19. Februar 1978 in Arnsberg, Deutschland) ist ein führender niederländischer Designer und Künstler, der für seine bahnbrechenden Arbeiten bekannt ist, die die Grenzen zwischen Kunst und Design verwischen. Er wuchs in Burgh-Haamstede und Hemmen auf und begann 1996 an der Design Academy Eindhoven, wo er 2002 mit seinem bahnbrechenden Projekt „Smoke“ abschloss.
In „Smoke“ verbrannte Baas klassische Möbelstücke und konservierte sie mit Epoxidharz, wodurch eine einzigartige Ästhetik entstand, die sowohl Zerstörung als auch Erneuerung symbolisiert. Diese Serie wurde bald in die MOOOI-Kollektion aufgenommen und erregte die Aufmerksamkeit internationaler Sammler und Museen.
Nach „Smoke“ stellte Baas 2006 die Serie „Clay Furniture“ vor, die aus handmodellierten Möbeln aus synthetischem Ton auf einem Metallrahmen besteht. Diese Stücke verströmen einen verspielten und handwerklichen Charme und wurden auf dem Salone del Mobile in Mailand präsentiert, was seinen Ruf als innovativer Designer weiter festigte.
Ein weiteres bemerkenswertes Projekt ist die 2009 gestartete Serie „Real Time“, in der Baas das Konzept der Zeit durch 12-stündige Filme visualisiert, in denen Schauspieler die Zeit manuell angeben. Ein bekanntes Beispiel ist die „Schiphol-Uhr“ am Amsterdamer Flughafen Schiphol, bei der ein Mann im Inneren der Uhr jede Minute die Zeiger bemalt und löscht und so die Illusion eines endlosen Zyklus erzeugt.
Baas‘ Werke befinden sich in den Sammlungen renommierter Museen weltweit, darunter dem Museum of Modern Art (MoMA) in New York, dem Victoria & Albert Museum in London und dem Rijksmuseum in Amsterdam. Er hat außerdem mit exklusiven Marken wie Louis Vuitton, Swarovski und Dior zusammengearbeitet und seine Stücke befinden sich in Privatsammlungen von Berühmtheiten wie Brad Pitt und Kanye West.
Im Jahr 2009 wurde Baas bei Design Miami/Basel zum „Designer des Jahres“ ernannt, eine Anerkennung seines Einflusses und seiner Innovation in der Designwelt. Seine Arbeit entwickelt sich ständig weiter, lotet ständig die Grenzen von Funktionalität und Ästhetik aus und hat einen nachhaltigen Einfluss auf die Kunst- und Design-Community.















































