Abend schmuck Collier 1930
Theodor Fahrner
QuarzSilberEdelstein
28 ⨯ 1 ⨯ 4 cm
€ 2.250
Stallenberg ART
- Über KunstwerkPforzheim 1930. Art deco asymetrische modernistisch collier van Theodor Fahrner. Gemaakt van 935 zilver, rookkwarts en matemaille. Prachtige abstracte compositie. Gemerkt TF logo en 935 (zilvergehalte). Dit soort sieraden van Theodor Fahrner zijn wereldwijd zeer geliefd en gezocht door verzamelaars. Lengte ketting 46 cm plus 4 cm hanger.
- Über Künstler
Theodor Fahrner (4. August 1859 – 22. Juli 1919) war ein deutscher Schmuckdesigner und ausgebildeter Stahlgraveur aus Pforzheim, bekannt für seine Kreationen im Jugendstil. Seine Stücke wurden für ihre künstlerische Qualität und gleichzeitig ihre Erschwinglichkeit gefeiert. Nach seinem Tod entwickelte sich sein Unternehmen zu einem führenden Namen im Art-déco-Schmuckdesign.
Theodor Fahrner wurde als Sohn von Theodor Fahrner sen. und Pauline Fahrner (geb. Schweikert) geboren. Er hatte sechs Schwestern: Emma, Julie, Lina, Paulina Emilie, Luise Emilie und Bertha. Über seine frühe Ausbildung ist wenig bekannt, doch absolvierte er eine Ausbildung zum Stahlgraveur und studierte an der Kunstgewerbeschule Pforzheim.
Sein Vater besaß eine Ringmanufaktur, die Fahrner nach dem Tod seines Vaters 1883 erbte. 1895 übernahm er die vollständige Leitung des Unternehmens. Während der künstlerischen und industriellen Umbrüche des späten 19. Jahrhunderts meldete er mehrere Patente und Gebrauchsmuster an. Sein Durchbruch kam 1900, als er Schmuck von Max J. Gradl auf der Pariser Weltausstellung präsentierte und dafür eine Silbermedaille gewann.
Von 1899 bis 1906 entwarf Fahrner einen Großteil des Schmucks des Unternehmens selbst. Später trugen namhafte Designer wie Maria Obrich, Patriz Huber und Ludwig Knupper zur Entwicklung des Markenstils bei. Unter seiner Führung erlangte das Unternehmen internationales Ansehen für seinen schlichten und zugleich stilvollen Art-déco-Schmuck.
Fahrner starb am 22. Juli 1919 in Pforzheim und hinterließ zwei Töchter, Vera und Yella. Er wurde auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof begraben. Nach seinem Tod übernahm der Esslinger Juwelier Gustav Braendle das Unternehmen und führte die Produktion unter dem Namen Bijouteriewarenfabrik Gustav Braendle fort. Der Markenname „Fahrnerschmuck“ blieb bestehen und bewahrte Fahrners Erbe in der Schmuckbranche.
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