Bloemenmarkt bij het Janskerkhof te Utrecht 1930 - 1960
Emil Rizek
GouacheFarbe
43 ⨯ 47 cm
Preis auf Anfrage
Bruning Heintz Fine Art
- Über KunstwerkGrootte 47 x 43 cm
Signatuur Gesigneerd
Materiaal Gouache
Stroming Klassiek impressionisme
Locatie Utrecht
Provenance Particuliere collectie
Vermoedelijk na-oorlogs gezicht op de Bloemenmarkt aan het Janskerkhof te Utrecht. Deze bloemenmarkt wordt iedere zaterdag gehouden. Zij viert binnenkort haar 200ste verjaardag ! Op de laatste foto (nummer 123821 van het Utrechts archief) is de bloemenmarkt te zien zoals zij voor de oorlog was. Emil Rizek was een Oostenrijkse kunstenaar die regelmatig door Nederland reisde. Zijn hebben een eigen zeer herkenbare toets. - Über Künstler
Emil Rizek (31. Mai 1901 – 1988) war ein österreichischer Maler, der für seine realistischen Darstellungen von Landschaften, Stadtansichten und Genreszenen bekannt war. Als Sohn eines Elektroingenieurs in Wien geboren, erhielt er Privatunterricht bei Anton Hlavatschek und Carl Fahringer, Professor an der Wiener Akademie der bildenden Künste.
In den 1920er Jahren reiste Rizek durch Italien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande, wo er mit der Haager Schule, einer Gruppe niederländischer Impressionisten, in Kontakt kam. Seine anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten in Wien motivierten ihn dazu, auf der Suche nach Abenteuern, künstlerischer Inspiration und einem günstigeren Lebensunterhalt die Welt zu bereisen. Zwischen 1928 und 1931 besuchte er Indonesien, wo er das tägliche Leben auf Java, Bali und Sumatra dokumentierte.
Von 1932 bis 1935 reiste er durch Kanada, die USA, Japan und Südafrika. 1938 unterrichtete er Malerei in Oakland, Kalifornien, und schuf Radierungen von San Franciscos Chinatown.
Nach seiner Rückkehr nach Wien trat Rizek der Wiener Künstlergenossenschaft bei. Während des Zweiten Weltkriegs war er ab 1941 als Kriegskünstler und Reporter für die Wehrmacht tätig, hauptsächlich in Finnland. Am Ende des Krieges geriet er in britische Gefangenschaft und verbrachte zehn Monate als Kriegsgefangener in Ostfriesland. Diese Erlebnisse erschöpften ihn emotional und erschwerten ihm die Rückkehr zur Malerei.
Als seine kreative Energie zurückkehrte, unternahm er jährliche Reisen nach Ostfriesland, wo er Werke schuf, die eine sorgfältige Beobachtung des Lichts zeigen. 1963 verlieh die Wiener Künstlergilde Rizek als Anerkennung für seine künstlerischen Leistungen eine besondere Goldmedaille.
Rizeks Werk ist geprägt durch realistische Darstellungen des Alltagslebens, wobei ein besonderer Fokus auf den Arbeitern und dem alltäglichen Leben liegt. Seine Reisen und Erfahrungen verliehen seiner Arbeit eine einzigartige Tiefe und Perspektive und machten ihn zu einem vielseitigen und international anerkannten Künstler.
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