Kop met pijp 1928
Lou Loeber
ÖlfarbePlatteFarbe
66 ⨯ 53 cm
Preis auf Anfrage
Bruning Heintz Fine Art
- Über KunstwerkGedateerd 1928
Tentoonstelling Singer museum, Laren | Afgebeeld in M. Bloemheuvel, Lou Loeber, Utopie en Werkelijkheid, Zwolle 1993, p. 44
Grootte 68 x 53 cm
Signatuur Gemonogrammeerd, In verso staat "Lou Loeber, kop met pijp, 1928"
Materiaal Olieverf op paneel
Stroming Abstract figuratief
Provenance Particuliere collectie - Über Künstler
Louise Marie Loeber (Lou Loeber) war eine in Amsterdam geborene niederländische Künstlerin. Neben ihrer Tätigkeit als Malerin war sie als Glasmalerin, Illustratorin und Radiererin tätig und arbeitete vorwiegend gegenstandslos, abstrakt-geometrisch und abstrakt-figurativ.
Sie stammte aus einer relativ wohlhabenden und kunstliebenden Familie mit einem Sommerhaus in Blaricum. Auf Anraten von Co Bremen, einem niederländischen Pointillisten und Freund der Familie, der Lou Loeber unterrichtete, baute ihr Vater ein Atelier für sie.
Durch Freunde und Bekannte ihres Vaters kam er schon in relativ jungen Jahren mit der Kunstwelt in Kontakt. Loeber besuchte von 1915 bis 1918 die Staatliche Akademie der Schönen Künste in Amsterdam. Sie verließ die Akademie vorzeitig, weil sie sie zu konservativ fand.
1919 lernte sie Toon Verhoef kennen, einen Maler, der sie mit dem Sozialismus, De Stijl, Kubismus und der Moderne bekannt machte. Inspiriert von Albert Gleizes, Le Corbusier und Mondrian wurde ihre Arbeit nüchterner und reiner.
Kurz darauf begann Loeber, sich eingehender mit der Verbindung zwischen moderner Kunst und Sozialismus zu befassen, woraufhin sie beschloss, ihre Werke zu reproduzieren und die Preise niedrig zu halten.
1931 heiratete sie den Künstler Dirk Koning, der wie Loeber ein Pazifist, progressiver Maler, Veganer und Sozialist war.
Sie bevorzugte industrielle und technische Themen, die sie in Linien und Formen umsetzte.
Dennoch betrachtete Loeber die völlig abstrakte Kunst als elitär und bezog sich in ihren früheren Arbeiten stets auf die Realität. Darin zeigte sie Ähnlichkeiten mit ihrem Blaricum-Nachbarn Bart van der Leck.
Bis 1940 basierte ihre Arbeit auf wiedererkennbaren Bildern, entsprechend ihrer sozialistischen Ansichten. In der Vereinfachung ihrer Formen geht sie schließlich so weit, dass ihre späteren Gemälde nahezu durchgängig abstrakt sind.
Werke von Lou Loeber finden sich im Singer Museum in Laren, im Rijksmuseum Twenthe und bei der niederländischen Kulturerbeagentur.
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