Stoomslepers bij de Regentessebrug te Rotterdam 1950
Carl Fahringer
GouacheFarbe
50 ⨯ 65 cm
Preis auf Anfrage
Bruning Heintz Fine Art
- Über KunstwerkFenomenale gouache van de Oostenrijkse ras-impressionist Carl Fahringer die hier de Wijnhaven te Rotterdam vastlegde. De bekende Regentessebrug is duidelijk zichtbaar met de fraaie verlichting. De Regentessebrug is een vaste brug die de Posthoornstraat met de Glashaven verbindt over de Wijnhaven. De Regentessebrug is gebouwd in 1898 ter vervanging van een houten hefbrug en is een van de weinige vooroorlogse bouwwerken die het bombardement op 14 mei 1940 hebben doorstaan. De brug wordt in de volksmond ook wel de Vierleeuwenbrug genoemd en is sinds 1973 een Rijksmonument. Links op de voorgrond zijn stoomslepers te zien (evenals op de foto die wij ook tonen). Op de voorgrond is een grote bolder geplaatst. Blijkbaar stond de kunstenaar vlak aan het water toen hij dit werk "en plein air" maakte. Hij zal dat ergens voor de oorlog gedaan hebben. Fahringer was een grote Oostenrijkse kunstenaar die regelmatig naar Nederland kwam en dan met name naar hetzij Delft, hetzij Hoorn. Er zijn ons geen werken van hem bekend die in Rotterdam zijn gemaakt. Mede daarom is Bruning Heintz er trots op dit werk aan u te mogen presenteren.
Grootte 65 x 50 cm
Signatuur Gesigneerd
Materiaal Gouache
Stroming Klassiek impressionisme
Locatie Rotterdam
Provenance Particuliere collectie - Über Künstler
Carl Fahringer (1874-1952) – Ein vielseitiger österreichischer Maler und Illustrator
Jugend und Bildung
Carl Fahringer wurde am 25. Dezember 1874 in Wiener Neustadt, Österreich geboren. 1892 begann er seine künstlerische Ausbildung an der Wiener Akademie der bildenden Künste, wo er bei einflussreichen Künstlern wie Sigmund l’Allemand, Christian Griepenkerl und August Eisenmenger studierte. Nach mehreren Jahren in Wien zog er 1898 nach München, um sein Studium bei Carl Marr, einer bedeutenden Persönlichkeit der Münchner Kunstszene, fortzusetzen.Karriere und Reisen
Fahringers künstlerische Karriere war geprägt von einem starken Verlangen, die Welt zu erkunden und festzuhalten. Nach seiner Heirat mit Rosina Strobl im Jahr 1904 begann er eine Reihe internationaler Reisen, die ihn nach Italien, auf den Balkan, in die Türkei und nach Ägypten führten. Während dieser Reisen malte er viele verschiedene Motive, darunter Straßenszenen, Porträts und Tiere.Kriegsjahre und künstlerische Entwicklung
Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges meldete sich Fahringer freiwillig zur österreichisch-ungarischen Armee. Ab 1915 wurde er als Kriegsmaler eingesetzt und hielt in dieser Funktion das Leben der Soldaten und Kriegsszenen an den Fronten in Italien und Galizien fest. Nach dem Krieg nahm er seine Reisen wieder auf und hielt sich regelmäßig in den Niederlanden auf. Von den Niederlanden aus besuchte er mehrmals Niederländisch-Ostindien, wo er auf Java und Bali malte. In den Niederlanden arbeitete er unter anderem in Hoorn und Delft, wo er sich von Marktszenen und dem Straßenleben inspirieren ließ.Illustrationen und akademische Karriere
Neben seiner Tätigkeit als Maler war Fahringer auch als Illustrator tätig. Er illustrierte Geschichten von Hedwig von Lepl-Gnitz, darunter das Buch „Märchenzauber“. Seine detaillierten und ausdrucksstarken Illustrationen trugen zu seinem Ruf als vielseitiger Künstler bei.1929 wurde Fahringer zum Professor an die Akademie der bildenden Künste Wien ernannt. Bis 1945 lehrte er Tier- und Landschaftsmalerei. Er verbrachte viel Zeit im Tiergarten Schönbrunn, dem Wiener Zoo, wo er Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachtete und malte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er erneut eingesetzt, diesmal als Kriegskorrespondent in Griechenland. Nach dem Krieg wurde er von seiner Stelle an der Akademie entlassen.
Vermächtnis
Carl Fahringer starb am 4. Februar 1952 im Alter von 78 Jahren in Wien. Seine Werke, die sowohl impressionistische als auch realistische Einflüsse aufweisen, werden noch heute geschätzt und sind in verschiedenen Sammlungen in Österreich, den Niederlanden und Indonesien zu finden. Seine Gemälde exotischer Orte, Tierstudien und lebhafter Straßenszenen bleiben ein wichtiger Teil der österreichischen Kunstgeschichte.
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