Uber den Künstler

Gerard Müller war der Sohn von Johan Werner Anton Müller, einem Amsterdamer Reeder und Leiter des Handelshauses Barge. Der mit den Achtzigern assoziierte Schriftsteller Hendrik Müller (1855-1927) und der Architekt Karel Müller waren Brüder. Müller wurde von 1880 bis 1884 an der Rijksakademie voor Beeldende Kunsten in Amsterdam bei August Alleb & eacute; unter anderem Eduard Frankfort, Hobbe... Read moreGerard Müller war der Sohn von Johan Werner Anton Müller, einem Amsterdamer Reeder und Leiter des Handelshauses Barge. Der mit den Achtzigern assoziierte Schriftsteller Hendrik Müller (1855-1927) und der Architekt Karel Müller waren Brüder. Müller wurde von 1880 bis 1884 an der Rijksakademie voor Beeldende Kunsten in Amsterdam bei August Alleb & eacute; unter anderem Eduard Frankfort, Hobbe Smith, Charles Dankmeyer, August Legras, Jacobus van Looy und Jan Veth waren unter seinen Kommilitonen. Van Looy und Veth wurden von Müller durch seinen Bruder in die Bewegung der achtziger Jahre eingeführt. Auch er war mit mehreren der achtziger Jahre befreundet, darunter Willem Witsen und Hendrik Haverman. Von 1884 bis 1888 studierte Müller an der Königlichen Akademie der Schönen Künste von Antwerpen bei Karel Verlat. 1888 kehrte er nach Amsterdam zurück und zog in den zweiten Stock eines Hauses im Oosterpark, dem heutigen Witsenhuis, in seine spätere Residenz. Müller lebte und arbeitete dort bis 1897 unter anderem mit George Breitner, Hendrik Haverman und später Isaac Israels. Müller malte und aquarellierte Stadt- und Dorfszenen, aber hauptsächlich Figuren. Die Anmut seiner späteren Arbeit verrät einen südlichen Einfluss. Er unternahm mehrere lange Reisen, darunter nach Spanien (um 1900), Italien (1913) und Marokko (1920). Während dieser Reisen zeichnete und malte er eine große Anzahl spanischer und italienischer Dörfer und exotische Darstellungen von Figuren im orientalistischen Stil. Er fertigte auch Aquarelle aus Früchten und Blumen an. Zwischen dem 10. Februar und dem 3. März 1918 stellte Müller im Ausstellungsraum des Maatschappij-Panoramas in Amsterdam aus. Der Schriftsteller Louis Couperus (1863-1923) hielt am 18. Februar dieses Jahres einen Vortrag auf der Ausstellung. Der Vorlesung ging ein Briefwechsel zwischen Müller und Couperus voraus. Eine Journalistin, Maria Viola, berichtete am nächsten Tag des Vortrags im Algemeen Handelsblad: "Ein Draufgänger, diese Kontraktion von Maler und Schriftsteller für dasselbe Thema, die auf Kosten des ersteren gehen musste. Was macht Couperus 'aristokratisches Talent hat seine subtile Vision des glitzernden Märchens von der maurischen Pracht des Lebens mit Gerard Mullers anekdotischen Drucken gemeinsam? "

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