Uber den Künstler
Helge Ernst (27. Januar 1916 – 8. Januar 1991) war ein dänischer Maler, Grafiker und Kunstvermittler, geboren in Kopenhagen als Sohn des Buchbinders Frederik Ernst und Dagmar Martine Christense Sørensen. Von 1940 bis 1941 besuchte er die Technische Schule Frederiksberg.
Ernst debütierte 1938 beim Kunstnernes Efterårsudstilling und wurde 1956 Mitglied der Künstlervereinigung Koloristerne und 1965 von Grønningen. Seine frühen Arbeiten wurden von Künstlern wie Niels Lergaard und Erik Hoppe beeinflusst, wobei der Schwerpunkt auf Stillleben, Landschaften und menschlichen Figuren lag. In den 1950er Jahren entwickelte sich sein Stil hin zu einem abstrakteren Ansatz, bei dem naturalistische und abstrakte Elemente kombiniert wurden.
Neben seiner künstlerischen Arbeit war Ernst als Kunstkritiker und Autor tätig, unter anderem von 1974 bis 1981 als Rezensent für die Zeitung Politiken. Außerdem drehte er Kurzfilme zu Themen wie Picassos „Guernica“ (1962) und dem dänischen Maler Oluf Høst (1964). Von 1975 bis 1988 war er Berater des Bornholmer Kunstmuseums und veröffentlichte 1984 das Buch „Bornholmermalerne“.
Ernst hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Prix National beim Festival International de Peinture in Cagnes-sur-Mer im Jahr 1971 und den LO-Kulturpreis 1983. Seine Werke sind in mehreren dänischen Museen vertreten, beispielsweise im Statens Museum for Kunst und im ARoS Aarhus Kunstmuseum.
Helge Ernst starb am 8. Januar 1991 in Grevinge und ist auf dem Holmens Kirkegård in Kopenhagen begraben.
















































