Uber den Künstler
Marein Konijn (geb. 1982) ist eine niederländische Künstlerin, die für ihre abstrakten, figurativen Landschaften bekannt ist. Ihre Gemälde strahlen oft eine melancholische Atmosphäre aus und spielen mit Licht, Reflexionen und Schichtungen. Mit Öl- oder Acrylfarben übersetzt sie Eindrücke der sie umgebenden Welt in eine verzerrte Realität: keine wörtliche Darstellung einer Landschaft, sondern eine persönliche Interpretation, die eine Atmosphäre der Stille, Dramatik und Leere hervorruft.
Ihr Stil lässt sich als figurative Abstraktion beschreiben. Sie verwendet monochrome Farbnuancen und starke Hell-Dunkel-Kontraste, die Spannung und emotionale Tiefe erzeugen. Schichten und Texturen entstehen durch transparente Farbschichten oder einen Spachtel, was ihren Werken eine facettenreiche und haptische Qualität verleiht. Das Ergebnis sind Gemälde, die dem Betrachter nicht nur etwas zeigen, sondern ihn auch fühlen lassen: eine ruhige, introspektive Welt, in der Emotionen oft unausgesprochen bleiben und dadurch umso intensiver erlebt werden.
Von 2014 bis 2019 studierte Marein Konijn Malerei an der Klassischen Akademie der Schönen Künste in Groningen. Ihre Inspiration findet sie vor allem in der Natur, gelegentlich aber auch in bestehenden Kunstwerken. Malerei ist für sie ein Prozess der Selbsterforschung und ein ständiges Ringen um die Entwicklung einer eigenen Bildsprache.
Mit ihrem Werk lädt Marein Konijn den Betrachter ein, sie auf ihrer Suche zu begleiten: durch ebenso erkennbare wie verzerrte Landschaften zu wandern und so die emotionale Resonanz zu teilen, die sie in ihren Gemälden einfängt.

















































