Uber den Künstler

Reimond Jozef Pieter Kimpe wurde 1885 in Delft geboren, er starb 1970 in Veere. Kimpe absolvierte ein Studium als Bauingenieur an der Universität Gent und war ein autodidaktischer Maler. Während des Ersten Weltkriegs war Kimpe ein vehementer Anhänger der flämischen Bewegung. Nach dem Krieg floh er in die Niederlande und ließ sich 1920 in Middelburg nieder. Zunächst... Read more

Reimond Jozef Pieter Kimpe wurde 1885 in Delft geboren, er starb 1970 in Veere. Kimpe absolvierte ein Studium als Bauingenieur an der Universität Gent und war ein autodidaktischer Maler. Während des Ersten Weltkriegs war Kimpe ein vehementer Anhänger der flämischen Bewegung.

Nach dem Krieg floh er in die Niederlande und ließ sich 1920 in Middelburg nieder. Zunächst malte er in einem expressionistischen Stil, wobei er hauptsächlich braune Farben verwendete und an flämische Maler wie Permeke und Gustaaf de Smet erinnerte. Zu seinen Motiven gehörten Schiffe, Häfen, Landschaften und Menschen von Walcheren; besonders inspiriert wurde er von Westkapelle. Während des Zweiten Weltkriegs war Kimpe Mitglied der niederländischen nationalsozialistischen Bewegung (NSB), obwohl er später mit den deutschen Besatzern nicht einverstanden war.

1940 gingen sein Atelier und ein großer Teil seines Werkes bei einem Brand verloren. Nach dem Krieg begann er, einen abstrakteren Stil anzunehmen. Seine Männer und Frauen, Häuser und Schiffe wurden in scharfen Farben wiedergegeben. Kimpe schrieb auch verschiedene Romane, darunter 'Levenswetten' (1911), 'Het eeuwige onvoldane' und 'Langsheen den gulden middenweg' (1912).

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