Stilleven met zandloper en boeken by Johannes Lodeizen
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Stilleven met zandloper en boeken 1931

Johannes Lodeizen

ÖlfarbePlatteFarbe
20 ⨯ 31 cm
€ 1.000 - 5.000

Kunsthandel Pygmalion

  • Über Kunstwerk
    Johannes Lodeizen (Schiedam 1892-1980 Den Haag)
    Stilleven met zandloper en boeken
    20 x 31 cm
    Olieverf op paneel, gesigneerd met monogram en gedateerd '31 l.b..
  • Über Künstler

    Johannes Lodeizen wurde am 8. Oktober 1892 in Schiedam als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie geboren. Obwohl er im Schatten der großen Namen seiner Zeit blieb, entwickelte er als Maler von Stillleben, Landschaften und Interieurs ein bemerkenswert sensibles und beständiges Werk – mit einem feinen Auge für Detail, Licht und Komposition. Seine Werke strahlen Ruhe, Kontemplation und eine bescheidene, fast meditative Raffinesse aus.

    Lodeizen absolvierte seine Ausbildung an der Königlichen Kunstakademie in Den Haag, wo er sich in der Tradition des figurativen Realismus entwickelte. Er bevorzugte klassische Motive: Blumenstillleben, Fensterrahmen, Möbel, Muscheln und Vasen – malte sie jedoch mit einer Klarheit und Atmosphäre, die an die alten Meister erinnerte, ohne in Imitation zu verfallen. Jedes Objekt in seinem Werk scheint sein eigenes inneres Licht zu besitzen.

    Seine Farbgebung ist sanft, aber präzise, ​​mit großer Aufmerksamkeit für die Tonalität. Lodeizen arbeitete langsam und mit großer Präzision: Form und Schatten, Linie und Spiegelung sind bis ins Detail durchdacht. Dadurch haben seine Gemälde oft etwas Ruhiges, fast Zeitloses – als stünde die Welt zwischen den Pinselstrichen für einen Moment still.

    Obwohl er außerhalb der modernistischen Bewegungen blieb und sich selten an der öffentlichen Kunstdebatte beteiligte, stellte Lodeizen regelmäßig in Den Haag und Amsterdam aus, oft im Pulchri Studio und bei Arti et Amicitiae. Seine Werke fanden eine treue Anhängerschaft unter Liebhabern des subtilen Realismus und der klassischen Malerei.

    Er lebte und arbeitete die meiste Zeit seines Lebens in Den Haag, wo er bis ins hohe Alter in Ruhe und Hingabe malte. Interessanterweise ist er auch als Vater des Dichters Hans Lodeizen (1924–1950) bekannt, der einen völlig anderen künstlerischen Weg einschlug: modernistisch, zerbrechlich, kurz und kraftvoll. Vater und Sohn – zwei Künstlergenerationen – verbindet ein scharfes Auge für Schönheit, aber jede in ihrer eigenen Sprache.

    Johannes Lodeizen starb am 11. Dezember 1980 in Den Haag. Sein Werk ist relativ klein, wird aber für seine poetische Präzision geschätzt. In einer Zeit des raschen Wandels und der experimentellen Kunst hielt er an der stillen Betrachtung fest – an der Schönheit in der Einfachheit und an der Malerei als Mittel der Stille.

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