Berglandschap 1000 - 5000
Georg Höhlig
HolzPlankeÖlfarbeFarbe
26 ⨯ 43 cm
€ 1.000 - 5.000
Kunsthandel Pygmalion
- Über KunstwerkGeorg Höhlig (Leipzig 1879-1960 Erla)
Berglandschap
26 x 43 cm
Olieverf op board, gesigneerd r.o. - Über Künstler
Georg Höhlig wurde am 16. Dezember 1879 in Leipzig, im Herzen Sachsens, geboren. Sein Werk zeigt eine tiefe Verbundenheit mit der Landschaft seiner Heimat, aber auch eine subtile Maltechnik, die Romantik und Realismus subtil miteinander verbindet. Obwohl er selten als großer Modernist gilt, gilt Höhlig als stiller Meister der Einfangen von Licht, Jahreszeiten und ländlichem Rhythmus.
Nach seiner Ausbildung an der Königlichen Kunstakademie in Dresden – wo er unter anderem von Gustav Adolf Schreiber unterrichtet wurde – entwickelte Höhlig eine Vorliebe für die Freilichtmalerei. Mit seiner Staffelei begab er sich in die Natur: Die Ausläufer des Erzgebirges, sanfte Hügel, Wälder und Dorfszenen bildeten den Kern seines Werkes. Später ließ er sich in Erla nieder, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete.
Höhligs Malstil balanciert zwischen romantischer Idealisierung und der Liebe zum realistischen Detail. Seine Landschaften strahlen Ruhe und Ausgeglichenheit aus: blühende Wiesen, Birken an Flussufern, Sonnenlicht auf Feldern und schneebedeckte Dächer. Sein Farbgebrauch war nuanciert – gedämpft, aber nie matt – und er hatte ein besonderes Gespür für Atmosphäre und Lichteinfall. Neben Landschaften malte er auch Stillleben und einige Porträts, stets mit der gleichen handwerklichen Kunstfertigkeit und zurückhaltenden Poesie.
Obwohl Höhlig kein ausgesprochener Innovator war, blieb er seiner Vision treu und wurde in regionalen Künstlerkreisen geschätzt. Er stellte seine Werke in Dresden, Leipzig und Chemnitz aus und gehörte dem Künstlerbund Dresden an. In einer Zeit künstlerischer Revolutionen setzte er auf Tiefe statt Experiment und fand Bedeutung im Vertrauten und Zeitlosen.
Georg Höhlig starb am 4. November 1960 in Erla. Seine Gemälde befinden sich hauptsächlich in Privatsammlungen und sächsischen Regionalmuseen. In der Tradition des stillen Beobachters hinterließ er ein Werk, das uns an die Kraft des Kleinen, des Nahen und des Vertrauten erinnert – gesehen durch die Augen eines Künstlers, der nie das Spektakel, sondern die Harmonie suchte.
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