IJscocar met ophaalbrug 1940 - 2000
Dirk Breed
Original Öl auf Leinwand
75 ⨯ 100 cm
Preis auf Anfrage
Bruning Heintz Fine Art
- Über KunstwerkGrootte 100 x 75 cm
Signatuur Gesigneerd
Materiaal Olieverf op doek
Stroming Naïef realisme
Locatie Waver
Provenance Museum Kolhorn
Het werk van Dirk Breed toont een verstild Hollands landschap, gedomineerd door koele blauwtinten die een haast melancholieke sfeer oproepen. Aan de horizon, links in beeld, staat een ijscokar. Een klein groepje mensen verzamelt zich eromheen: sommigen wachten geduldig, anderen likken al aan hun versgekochte ijsje. Het tafereel straalt alledaagsheid en een vleugje zomerse lichtheid uit. Rechts daartegenover verheft zich een ophaalbrug, vermoedelijk de Waverbrug – een herkenningspunt in Breeds oeuvre sinds hij zich in de omgeving vestigde. De strakke lijnen van de brug contrasteren met de zachte kleurschakeringen van de lucht en het landschap. Centraal in de compositie staan twee elektriciteitspalen, donker afgezet tegen de lichte achtergrond. Hun eenzame aanwezigheid verleent het schilderij een desolate ondertoon, alsof zij stille getuigen zijn van vergane tijden en verdwijnende verbindingen. Het geheel is verstild, bijna tijdloos: een momentopname waarin het alledaagse en het melancholieke elkaar raken, typisch voor Breeds vermogen om het gewone te verheffen tot iets bezields en betekenisvols. - Über Künstler
Dirk Breed wurde 1927 in Bovenkarspel geboren, einem Dorf im westfriesischen Polder, wo der Horizont weit und der Himmel grenzenlos ist. Diese Umgebung prägte seine Vision von klein auf: Licht, Weite und Ruhe der Landschaft fanden später in seinen Gemälden ihren Niederschlag. Breed war kein Künstler, der das geschäftige Treiben der Stadt suchte; er fand Inspiration in der Stille der Landschaft, den Feldern und dem Himmel und in der schlichten Architektur, die daraus entstand.
Er absolvierte seine Ausbildung an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam, wo er lernte, klassische Maltechniken seinem eigenen Geschmack anzupassen. Schon in seinen frühen Werken war deutlich zu erkennen, dass Breed einen anderen Weg einschlug als die expressiven Strömungen, die den Ton seiner Zeit bestimmten. Er arbeitete mit großer Aufmerksamkeit auf Komposition, Farbe und Rhythmus und suchte nach einer schlichten Harmonie, in der jedes Element seinen eigenen Platz hatte.
Breed entwickelte sich zu einem Maler der klaren Fläche und der kraftvollen Linie. Seine Leinwände bestehen oft aus sorgfältig konstruierten Formen, die an Felder, Deiche, Häuser und Kirchen erinnern und gleichzeitig eine fast abstrakte Qualität besitzen. Es gelang ihm, Landschafts- und Architektureindrücke auf ein prägnantes Bild zu reduzieren, ohne ihre menschliche Wärme zu verlieren. Die Monumentalität seiner Gemälde wirkt nie kalt oder distanziert: Die hellen und erdigen Töne, mit denen er arbeitete, verleihen seinen Werken eine gedämpfte, poetische Atmosphäre.
Neben Gemälden schuf Breed auch Wandmalereien und monumentale Werke für den öffentlichen Raum. Mit diesen wollte er die Kunst wieder in den Alltag zurückbringen, sichtbar und greifbar für alle. Sein Werk offenbart ein Streben nach Ordnung und Ausgewogenheit, als suchte er mit Farbe und Pinsel einen Ort der Ruhe in einer Welt im Wandel.
Bis zu seinem Tod im Jahr 2004 blieb Dirk Breed seiner eigenen Bildsprache treu. Seine Werke befinden sich in Privatsammlungen und Museen sowie in Kirchen und öffentlichen Gebäuden in Nordholland, wo seine Kunst bis heute im Dialog mit der Landschaft steht, die ihn zeitlebens inspirierte.
Sein Vermächtnis ist das eines Künstlers, der nicht den Moden der Zeit folgte, sondern mit konsequenter Hingabe seine eigene, wiedererkennbare Bildwelt schuf. Eine Welt, in der Stille und Klarheit im Mittelpunkt stehen und in der die Einfachheit von Linie und Farbe universelle Ausdruckskraft erlangt.
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