The new city 1950 - 1960
Jan Sluijters jr.
Aquarell
48 ⨯ 63 cm
ConditionExcellent
€ 2.250
MONASCH FINE ART - European art since 1999
- Über KunstwerkSluijters jr. draws a city that reflects the new urbanism with its dynamic, energy and movement. Many of the details reflect the architecture of rising cities at that time like New York and Chicago which have been used by Sluijters jr. as inspiration for this supertb work.
Jan Jan Sluijters Jr. was born on January 9, 1914 in Amsterdam and died in June 2005 in Hilversum. He was the son of Jan Sluijters Sr. (1881 – 1957) and the brother of Lous and Eliza Sluijters. He studied at the Institute for Applied Arts Education in Amsterdam, at the Rijksnormaalschool voor Kunstnijverheid in Amsterdam and at the Rijksakademie van Beeldende Kunsten also in Amsterdam. He was also a pupil of his father Jan C.B. Sluijters Sr. and Hendrik Adriaan van der Wal. later he became a teacher of Pieter Apol and Gé Terhorst.
As a painter he was active in many places in Europe (the Netherlands: Amsterdam, Baambrugge, Loenersloot and 's-Graveland, France, Italy, Morocco and Spain). In addition to being a painter and draughtsman, he was also active as a watercolourist. His subjects were very diverse: workers, interiors, landscapes, nude figures, portraits, cityscapes and figurative representations. He also received the Willink van Collen Prize twice. Sluijters was a member of Vereeniging Sint Lucas in Amsterdam, of Arti et Amicitiae also in Amsterdam and of the Rembrandt Society: the Society for Art and Art Longing. - Über Künstler
Jan Sluijters Jr. wurde am 9. Januar 1914 in Amsterdam als Sohn des berühmten Malers Jan Sluijters und Greet van Cooten geboren. Schon in jungen Jahren tauchte er in die Welt der Kunst und Kreativität ein. Seinen ersten Zeichen- und Malunterricht erhielt er von seinem Vater, der sich jedoch als schwierig erwies. Der Unterricht war anspruchsvoll, und um ihm mehr Struktur und Freiheit zu bieten, wurde er an die Rijksnormaalschool voor Teekenonderwijs (Nationale Schule für Zeichenunterricht) und später an die Rijksakademie van Beeldende Kunsten (Nationale Akademie der Schönen Künste) geschickt. Er studierte auch bei dem Maler Hendrik Adriaan van der Wal. Diese Möglichkeiten boten ihm die Möglichkeit, seinen eigenen Stil zu entwickeln, unabhängig vom direkten Einfluss seines Vaters.
Im Gegensatz zu seinem Vater, der für seine innovativen, manchmal radikalen Stilwechsel bekannt war, entwickelte Jan Jr. einen eher naturalistischen und impressionistischen Ansatz. Seine Werke zeichnen sich durch eine weichere, pastellfarbene Palette und eine raffinierte Atmosphäre aus, oft mit größerer Dynamik in Stadt- und Landschaftsansichten. Er malte und zeichnete vielfältige Motive: Stadtansichten, Innenräume, Stillleben, Architektur und Landschaften. Sein Stil wurde manchmal als impressionistisch bezeichnet, mit subtilen expressionistischen Akzenten. Neben der Malerei interessierte er sich stark für Technik. Er experimentierte mit Film und arbeitete mit 8-mm-Kameras. Durch seinen Vater lernte er den Dokumentarfilmer Mannus Franken kennen, mit dem er die Welt des Films hautnah erleben konnte.
Ab 1936 begann Sluijters Jr. viel zu reisen. Frankreich war lange Zeit ein beliebtes Reiseziel, doch zwischen 1956 und 1959 verbrachte er längere Zeit in Italien, Spanien und Marokko. Auf diesen Reisen nahm er schweres Gerät mit, stets auf der Suche nach neuen Eindrücken und Inspiration. Neben seinen Auslandsreisen lebte und arbeitete er an verschiedenen Orten in den Niederlanden. Er arbeitete lange Zeit in Amsterdam, ließ sich aber später auch in Baambrugge, Loenersloot und ’s-Graveland nieder. In diesen Gegenden fand er viele seiner Motive: Flussansichten, Landhäuser, Bauernhöfe und die niederländische Landschaft.
Jan Jr. verkaufte seine Werke regelmäßig und baute sich eine bescheidene, aber treue Anhängerschaft auf. Er trat Künstlervereinigungen wie Arti et Amicitiae und Sint Lucas in Amsterdam bei und engagierte sich auch in der Rembrandt-Gesellschaft. Er gewann zweimal den Willink-van-Collen-Preis, einen wichtigen Förderpreis für junge Maler. Er unterrichtete unter anderem Pieter Apol und Gé Terhorst und gab so sein Wissen und seine Handwerkskunst an eine nachfolgende Künstlergeneration weiter.
In seinen späteren Jahren zog Jan Jr. nach Hilversum, wo er im Juni 2005 starb. Er hinterließ ein umfangreiches und vielseitiges Werk, bestehend aus Gemälden, Zeichnungen und Aquarellen, die sich noch heute in Privatsammlungen und auf Auktionen befinden. Seine Werke mit Titeln wie „Blick auf das IJ“, „Innenansicht eines alten Kanalhauses“ und „Tauwetter in Loenersloot“ zeigen, dass er sich in der niederländischen Malerei des 20. Jahrhunderts einen einzigartigen Platz eroberte.
Obwohl Jan Sluijters Jr. nie den Ruhm seines Vaters erreichte, entwickelte er sich zu einem talentierten Künstler mit einer unverwechselbaren Stimme. Seine Werke strahlen Ruhe, Atmosphäre und eine gewisse Stille aus und zeichnen sich durch subtile Farbgebung und ein Gespür für Bewegung aus. Seine Reisen, technischen Experimente und seine Liebe zur Malerei zeugen von einem neugierigen Geist, der sich zeitlebens der Kunst verbunden fühlte. Sein Vermächtnis ist eine wertvolle Bereicherung für die niederländische Kunstlandschaft des 20. Jahrhunderts, und sein Werk zeigt, dass selbst im Schatten eines großen Künstlers ein einzigartiger, authentischer künstlerischer Weg möglich ist.
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