'African motherhood' 1940 - 1950
Daniel Boza
ÖlfarbeFarbe
80 ⨯ 60 ⨯ 5 cm
ConditionVery good
€ 2.500
Willem Kerseboom Gallery
- Über KunstwerkDaniel Boza (b. January 6, 1911-d. June 21, 1967). Daniel Boza studied at the Cleveland School of Art. He executed murals and other work for the Works Progress Administration. Boza won the Rome Prize (Prix de Roma). He collaborated on the mural in the Cleveland Railway Terminal on Public Square. He was as a professor at the University of Southern Illinois in Carbondale, IL. He is the brother of Oliver Boza, who is represented in the Butler's permanent collection.
Daniel Boza (American 1911 - 1967)
Mother and child
oil on board
signature incised (upper left)
image size 80.5 x 59 cm., frame size 97 x 75.5 cm. - Über Künstler
Daniel Boza (6. Januar 1911 – 21. Juni 1967) war ein amerikanischer Maler und Wandmaler, dessen Werk die akademische Tradition mit dem sozial engagierten Geist der öffentlichen Kunst der Mitte des 20. Jahrhunderts verband. Ausgebildet an der Cleveland School of Art, erwarb Boza ein solides Fundament in Zeichnung und Komposition, das sowohl seine Staffeleibilder als auch seine großformatigen Auftragsarbeiten prägte.
Boza, der in der Ära der Works Progress Administration (WPA) wirkte, trug zum reichen Erbe der staatlich geförderten Kunst bei und schuf Wandmalereien und öffentliche Kunstwerke, die den Optimismus und die bürgerlichen Ideale jener Zeit widerspiegelten. Sein Engagement in diesen Projekten positionierte ihn unter einer Generation von Künstlern, die sich dafür einsetzten, Kunst jenseits traditioneller Galerieräume zugänglich zu machen.
Bozas Talent und sein Engagement wurden mit dem renommierten Rom-Preis gewürdigt, einer Auszeichnung, die ihm ein Studium und eine Arbeit in Italien ermöglichte. Diese Erfahrung vertiefte seine Auseinandersetzung mit klassischen Traditionen und der europäischen Kunstgeschichte – Elemente, die sein späteres Werk subtil beeinflussten.
Zu seinen bemerkenswertesten Kooperationen zählt das Wandgemälde am Cleveland Railway Terminal am Public Square, ein wegweisendes Projekt, das seine Rolle bei der Gestaltung der visuellen Identität öffentlicher Räume in Cleveland unterstreicht. Seine Arbeit in diesem Kontext beweist sowohl technisches Können als auch die Fähigkeit, Kunst in architektonische Umgebungen zu integrieren.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit war Boza auch als Dozent tätig und lehrte an der Southern Illinois University in Carbondale. Dort prägte er eine neue Generation von Künstlern und vermittelte ihnen sowohl technisches Wissen als auch das Engagement für die kulturelle Bedeutung der Kunst.
Daniel Boza entstammte zudem einer Künstlerfamilie; sein Bruder Oliver Boza ist Teil der ständigen Sammlung des Butler Institute of American Art. Gemeinsam trugen sie zu einem breiteren künstlerischen Erbe bei, das im amerikanischen Realismus und der Tradition der Kunst im öffentlichen Raum verwurzelt ist.
Bozas Karriere spiegelt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen künstlerischer Exzellenz, gesellschaftlichem Engagement und Lehre wider – und macht ihn damit zu einer repräsentativen Figur der amerikanischen Kunst der Mitte des 20. Jahrhunderts.
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