'No problem' 2007
Cho Hoon
PlastikPolyester
145 ⨯ 80 ⨯ 3 cm
ConditionVery good
€ 7.500
Willem Kerseboom Gallery
- Über Kunstwerk
Cho Hoon, (South Korea,1974)
Sculpture , polyester, 145x80 cm ed 5.
Cho Hoon is seen as an established mid-career artist. Cho Hoon was born in 1974 in South Korea.
Lives/active in Hong Kong
Born in 1974, Cho Hoon was largely inspired by the 1990s.
In the United Kingdom, a collective of artists known as the YBAs, or Young British Artists, dominated the artistic culture of the decade. They were a loosely affiliated and diverse group, united generally by their age and nationality. A number of the members had attended the Royal College of Art and Goldsmiths in London, and were favoured by Charles Saatchi, the ‘super collector’ of art at the time. The most well-known member of the group is arguably Damien Hirst, and other members included Chris Ofili, Tracey Emin, Marc Quinn, Gavin Turk, Sarah Lucas and Sam Taylor-Johnson (née Sam Taylor-Wood). Through their use of shock tactics and sensationalism, the YBAs garnered a controversial reputation image which was further fuelled by their use of throwaway materials, wild lifestyles and an attitude that was at the same time rebellious and enterprising. The group was predominant in the British art scene in the 1990s and their group show ‘Sensation’ is now viewed as legendary. Relational Aesthetics, a term coined by curator Nicholas Bourriaud to describe the act of making art based on human relations and their social context, became a influential idea in the 1990s. Works by artists such as Douglas Gordon, Gillian Wearing, Philippe Parenno and Liam Gillick were described as key artists who worked to this idea. - Über Künstler
Bildhauer – Zwischen Form und Verfremdung
Geboren: 1974, Südkorea – Aktiv in HongkongCho Hoon ist ein bildender Künstler, der Skulpturen schafft, die an der Schnittstelle von Eleganz und Entfremdung existieren. Seine oft aus Polyester gefertigten und in kleinen Auflagen veröffentlichten Arbeiten werfen Fragen zur Identität, zum Körper und zur Spannung zwischen dem Natürlichen und dem Künstlichen auf. Cho Hoon hat seinen Hintergrund in Südkorea und arbeitet derzeit in Hongkong. Er bewegt sich ständig zwischen Kulturen, Perspektiven und Spannungen.
Der 1974 geborene Künstler wurde in seiner künstlerischen Entwicklung stark von den 1990er Jahren beeinflusst – einer Zeit, in der die Kunstwelt durch die YBAs (Young British Artists) und das aufkommende Denken der Relationalen Ästhetik auf den Kopf gestellt wurde. Während Künstler wie Damien Hirst und Sarah Lucas mit Konfrontation und Vergänglichkeit spielten, entwickelte Cho seinen eigenen reflektierenden Ansatz, bei dem der menschliche Körper nicht objektiviert, sondern zu einer introspektiven Landschaft verzerrt wird.
Seine Skulpturen – glatt, glänzend und oft lebensgroß (wie sein ikonisches Polyesterwerk im Format 145 x 80 cm, Auflage 5) – wirken auf den ersten Blick futuristisch, fast klinisch. Doch wer genauer hinsieht, erkennt, dass unter der Oberfläche Spannungen lauern. Die Formen sind einfach aus dem Gleichgewicht geraten, die Haut einfach zu perfekt, die Haltung einfach zu steif. Das Ergebnis ist eine subtile Entfremdung, die zum Nachdenken anregt: Was ist real? Was wird konstruiert? Was bedeutet es, in einer Welt voller Fassaden ein Mensch zu sein?
Chos Arbeiten wurden international ausgestellt und seine Skulpturen befinden sich sowohl in privaten Sammlungen als auch in öffentlichen Einrichtungen. Obwohl seine Arbeit keine explizite politische Aussage enthält, ist sie doch unverkennbar sozial aufgeladen: Sie untersucht, wie wir als Menschen in einer Welt funktionieren, in der Technologie, Konsum und Ästhetik unser Selbstbild ständig neu formen.
In einer Zeit, in der alles möglich scheint, erinnert uns Cho Hoon daran, dass Schönheit auch entfremdend sein kann – und dass gerade in diesem Unbehagen die Bedeutung liegt.
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Artwork details
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