Guinea 1745
Johann Baptist Homann
€ 395
Inter-Antiquariaat Mefferdt & De Jonge
- Über KunstwerkGuinea Propria, nec non Nigritiae vel Terrae Nigrorum Maxima Pars ... Aethiopia Inferior ...? "La Guinee de meme que la Plus Grande Partie du Pais des Negres ..."?Copper engraving published in 1745 by the Homann Heirs in Neuremberg. Size 46,0 x 55,5 cm plus ample margings. Coloured partly by a contemporary, partly by a later hand. One of the finest maps of west Africa to appear in the mid 17th century! Details West Africa from Cape Blanc and Senegal to Guinea Inferior and the Cacongo and Barbela Rivers. Extends inland to including Ghana Lake on the Niger River as far as Regio Auri. The coast is highly detailed with numerous notations in Latin regarding the peoples and tribes of the region. The detail extends inland along some river valleys, most specifically the Niger, however, the map becomes quite vague the further the river flows inland. Features an elaborate engraving in the lower left depicting ivory, African tribespeople and a small village. Johann Baptist Homann (1663-1724), and his son, Christoph Homann (1703-30) founded 18th century's most important German cartography firm around 1702 in Nuremberg. In 1715 the elder Homann was appointed "Imperial Geographer"? by Holy Roman Emperor Charles VI. This privileged position gave Homann access to the vast resources which enabled him to produce the most advanced and accurate maps of his period. Johann Baptist Homann died in 1724. Six years after his father's death, Christoph also retired from the map business on the condition that all future maps produced by the firm be published under the name of "Homann Heirs"?. price: Euro395,- (excl. VAT/BTW)
- Über Künstler
Johann Baptist Homann (1664–1724) war ein bedeutender deutscher Kartograf, Kupferstecher und Verleger des frühen 18. Jahrhunderts und gilt weithin als einer der einflussreichsten Kartenmacher seiner Zeit. Geboren in Oberkammlach in Bayern, besuchte er zunächst eine Jesuitenschule, bevor er zum Protestantismus konvertierte – eine Entscheidung, die seinen persönlichen und beruflichen Werdegang prägen sollte.Johann Baptist Homann (1664–1724) war ein bedeutender deutscher Kartograf, Kupferstecher und Verleger des frühen 18. Jahrhunderts und gilt weithin als einer der einflussreichsten Kartenmacher seiner Zeit. Geboren in Oberkammlach in Bayern, besuchte er zunächst eine Jesuitenschule, bevor er zum Protestantismus konvertierte – eine Entscheidung, die seinen persönlichen und beruflichen Werdegang prägen sollte.
Homann begann seine Laufbahn 1687 als Notar in Nürnberg, wandte sich aber bald der Kupferstecherei und Kartografie zu, angetrieben von seinem wachsenden Interesse an Geografie und der visuellen Darstellung von Wissen. Nach einer prägenden Zeit in Wien zwischen 1693 und 1695 kehrte er nach Nürnberg zurück, wo er 1702 seinen eigenen Verlag gründete. Dies markierte den Beginn einer äußerst produktiven und einflussreichen Karriere.
Seine Karten erlangten schnell Anerkennung für ihre Präzision, Klarheit und ihren dekorativen Reichtum, der wissenschaftliche Strenge mit aufwendiger barocker Ornamentik verband. Homanns Ruf führte 1715 zu seiner Ernennung zum kaiserlichen Geographen durch Kaiser Karl VI., und später wurde er in die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin gewählt – eine Anerkennung seines Beitrags zur Förderung der Geographie.
1716 veröffentlichte Homann sein berühmtestes Werk, den „Großen Atlas über die ganze Welt“, eine umfassende und ambitionierte Kartensammlung, die sein Vermächtnis festigte. Viele dieser Werke entstanden in Zusammenarbeit mit dem Kupferstecher Christoph Weigel dem Älteren. Mit seinem Verlag und seinen kartographischen Arbeiten trug Homann maßgeblich dazu bei, Nürnberg zu einem bedeutenden Zentrum der Kartenproduktion in Europa zu entwickeln.
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