Lente by Simon Moulijn
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Lente 1928

Simon Moulijn

Original Öl auf Leinwand
75 ⨯ 55 cm
Preis auf Anfrage

Bruning Heintz Fine Art

  • Über Kunstwerk
    Gedateerd 1928
    Grootte 55 x 75 cm
    Prachtig werk van Simon Moulijn, geschilderd in divisionistische techniek. Divisionisme is een schildertechniek waarbij verftoetsen (later meestal stipjes - pointillisme -) in onvermengde kleuren zodanig naast elkaar worden opgebracht dat zij, van een afstand gezien, voor het oog in elkaar overvloeien. Het thema van een bloeiend boompje, in dit geval een vruchtboompje, staat symbool voor hoop en een nieuw begin. Net zoals de lente, het seizoen waarin bomen bloeien.
    Signatuur Gesigneerd "M" linksonder
    Materiaal Olieverf op doek
    Stroming Pointillisme
    Provenance Provenance: collectie H.P. Bremmer, Den Haag, nr. 17-M-1, veiling Christies Amsterdam, december 1998
  • Über Künstler

    Simon Moulijn (Rotterdam, 20. Juli 1866 – Den Haag, 2. November 1948) war ein führender niederländischer Maler, Zeichner und Grafiker, der vor allem für seine lithografischen Werke bekannt war. Sein Werk ist geprägt von verträumten Landschaften und einem starken symbolistischen Einfluss, weshalb er oft als „Maler der romantischen Einsamkeit“ bezeichnet wird.

    Als Sohn des Fabrikanten und Kaufmanns Simon Moulijn Sr. und Magdalena Maria Johanna Walter geboren, begann Moulijn 1882 seine Ausbildung an der Rotterdamer Akademie der Schönen Künste und Technischen Wissenschaften. Ab 1885 setzte er sein Studium an der Rijksacademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam fort, wo er mit Zeitgenossen wie Ferdinand Hart Nibbrig, Richard Roland Holst und Isaac Israëls in Kontakt kam.

    Nach seiner Ausbildung lebte und arbeitete Moulijn an verschiedenen Orten, unter anderem in Drenthe, Rotterdam, Den Haag, De Steeg und Renkum. 1902 heiratete er die Dichterin Henriëtte Haitsma Mulier, woraufhin sich das Paar in Laren niederließ, damals ein Künstlerdorf. Hier ließ er 1903 nach seinem eigenen Entwurf das Haus „De Egelantier“ errichten.

    Moulijn ließ sich von verschiedenen europäischen Ländern inspirieren, darunter Deutschland, die Schweiz und Frankreich. Seine Reisen in diese Länder beeinflussten seine Arbeit und trugen zur Entwicklung seines einzigartigen Stils bei. Im Jahr 1894, als er einen Bauernhof erobern wollte, wurde er stark vom Symbolismus beeinflusst und begann, die Natur auf vereinfachte Weise darzustellen.

    Neben Gemälden fertigte Moulijn auch viele Aquarelle, Illustrationen für Märchenbücher, Radierungen und Lithografien an. Er schrieb sogar zwei Bücher über Lithografie, um der grafischen Kunst mehr Aufmerksamkeit zu schenken: „Lithografische Druckgrafik“ (1918) und „Die ersten Jahre der lithografischen Druckgrafik in den Niederlanden“ (1927). Sein Engagement für die Kunst wurde 1938 mit der Ernennung zum Ritter des Ordens von Oranien-Nassau belohnt.

    Moulijn war eng an der Organisation verschiedener Ausstellungen auf der ganzen Welt beteiligt. So organisierte er beispielsweise Ausstellungen in San Francisco und Budapest, für die er Auszeichnungen erhielt. Seine Werke sind unter anderem in den Sammlungen des Drents Museum in Assen, des Rijksprentenkabinet in Amsterdam und des Gemeentemuseums Den Haag enthalten.

    Simon Moulijn starb am 2. November 1948 in Den Haag. Sein Erbe bleibt mit Werken, die den Betrachter in heitere und introspektive Landschaften entführen, ein wichtiger Beitrag zur niederländischen Kunstgeschichte.

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