Roeilust te Loosduinen by Willem de Zwart
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Roeilust te Loosduinen 1880 - 1930

Willem de Zwart

Original Öl auf Leinwand
34 ⨯ 23 cm
€ 1.000 - 5.000

Kunsthandel Pygmalion

  • Über Kunstwerk
    Willem de Zwart (Den Haag 1862-1931 Den Haag)
    Roeilust te Loosduinen
    34 x 23 cm
    paneel, 'Roeilust', Loosduinsevaart, gesigneerd r.o.
    Lit.: cat.tent. Rumoer in de stad. De schilders van Tachtig, Gemeentemuseum, Den Haag, p. 178 (met afb. in kleur)
    N.B. Van dit onderwerp heeft Willem de Zwart ook een ets gemaakt, welke is opgenomen in de 6de portefeuille van de Nederlandsche Etsclub (1891) nr. 12 (Bionda, 42)

    Tent.: Rumoer in de stad. De schilders van Tachtig, Gemeentemuseum, Den Haag , 15 april-5 nov. 2017.
    Herk.: Coll. R.W.Bionda, vh. coll. B. Meijer, Wassenaar.
  • Über Künstler

    Willem de Zwart (Den Haag, 1862 – Den Haag, 1931) war ein einflussreicher niederländischer Maler, Zeichner und Radierer, der der Haager Schule zugerechnet wird, sich aber auch zu einem farbenfrohen und ausdrucksstarken Künstler mit eigener Handschrift entwickelte. Aufgrund seines lockeren Pinselstrichs, seiner modernen Motive und seiner auffallend lebendigen Palette wird er oft als „niederländischer Manet“ bezeichnet.

    De Zwart erhielt seine Ausbildung an der Haager Akademie der Schönen Künste und war Schüler von Jacob Maris, von dem er sein Handwerk gründlich erlernte. Der Einfluss der Haager Schule ist in seinem Frühwerk deutlich erkennbar: stimmungsvolle Landschaften, bäuerliche Interieurs und Stadtansichten in gedämpften Tönen. Doch schon bald löste er sich vom gedämpften Charakter dieses Stils und entwickelte eine dynamischere und farbenfrohere Malweise, beeinflusst vom französischen Impressionismus.

    Er arbeitete in Den Haag, Amsterdam, Loosduinen, Rijswijk und Scheveningen, wo er Alltagsszenen festhielt: Marktfrauen, Arbeitspferde, das Straßenleben, Innenräume, aber auch Blumenstillleben und Porträts. Seine Werke strahlen Bewegung und Direktheit aus; Pinselführung und Farbgebung sind spontan und kraftvoll, was ihn zu einem der modernsten Vertreter seiner Generation macht.

    De Zwart war Mitglied des Pulchri Studios in Den Haag und von Arti et Amicitiae in Amsterdam und nahm an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil. Obwohl er zu Lebzeiten Anerkennung genoss, verbrachte er seine letzten Jahre in Armut und geriet nach seinem Tod zunächst in Vergessenheit. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erwachte das Interesse an seinem Werk erneut, das seitdem für seine Verbindung aus technischer Virtuosität und modernem Flair geschätzt wird.

    Willem de Zwart hinterlässt ein kraftvolles, ausdrucksstarkes und zeitloses Werk, das Brücken zwischen Tradition und Innovation schlägt – ein Künstler, dem es gelungen ist, das niederländische Licht in lebendig funkelnden Farbtönen einzufangen.

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Artwork details

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Material & Technik