Weesmeisje met emmer in de hand 1890 - 1930
Nicolaas van der Waay
Original Öl auf Leinwand
34 ⨯ 15 cm
Preis auf Anfrage
Bruning Heintz Fine Art
- Über KunstwerkTentoonstelling Sothebys, april 2003
Grootte 15 x 34 cm
Signatuur Linksonder
Materiaal Olieverf op paneel
Stroming Klassiek impressionisme
Provenance Particuliere collectie
Dit schilderij van Prof. Nicolaas van der Waay, een bekende Nederlandse kunstschilder uit de late 19e en vroege 20e eeuw, toont een weesmeisje in traditioneel Amsterdams kostuum. Het meisje staat in profiel, gekleed in een rood-zwart jurkje met een witte schort en een karakteristieke witte kap, zoals die door weeshuiskinderen uit het Amsterdamse Burgerweeshuis werd gedragen. In haar hand houdt ze een houten emmer, terwijl ze met de andere hand naar een raam wijst of eraan klopt. De zachte penseelstreken en warme aardetinten benadrukken Van der Waay’s kenmerkende stijl, waarin hij het dagelijks leven van weesmeisjes op realistische en respectvolle wijze vastlegde. Dit werk is een prachtig voorbeeld van zijn genrevoorstellingen, waarin eenvoud, karakter en historische kledingtradities centraal staan. Het schilderij is geliefd bij kunstverzamelaars vanwege de historische waarde, de verfijnde uitwerking van het kostuum en de emotionele, ingetogen sfeer die typisch is voor Van der Waay’s oeuvre. - Über Künstler
Nicolaas van der Waay (Amsterdam, 15. Oktober 1855 – ebenda, 18. Dezember 1936) war ein vielseitiger niederländischer Künstler, bekannt als Maler, Aquarellist, Lithograf und Lehrer. Sein Werk umfasst ein breites Spektrum an Genres, darunter Porträts, Stadtlandschaften und dekorative Kunst. Am bekanntesten ist er wohl für seine allegorischen Illustrationen zur Goldenen Kutsche und eine Reihe von Gemälden, die das Leben der Mädchen aus dem Amsterdamer Waisenhaus darstellen.
Ausbildung und frühe Karriere
Van der Waay erhielt seinen ersten Zeichenunterricht bei Louis Koopman, dessen Tochter er später heiratete. Von 1871 bis 1875 studierte er an der Staatlichen Akademie der Schönen Künste in Amsterdam. Nach seinem Abschluss teilte er sich ein Atelier mit seinem Kommilitonen Jan Hillebrand Wijsmuller. 1880 erhielt er für sein Gemälde „Unter Freunden“ den Willink van Collen-Preis, der seinen Ruf als vielversprechender Künstler festigte.
Reisen und Einflüsse
Dank einer ministeriellen Subvention, die er durch die Vermittlung von August Allebé erhielt, konnte Van der Waay eine Studienreise nach Italien unternehmen. Diese Reise bereicherte seine künstlerische Perspektive und beeinflusste sein späteres Werk. Um 1900 geriet er unter den Einfluss von Isaac Israëls, was zu einem lockereren Pinselstrich und einem eher impressionistischen Stil führte.
Lehre und Einfluss
Von 1891 bis 1927 war Van der Waay Lehrer und später Professor an der Rijksacademie in Amsterdam, wo er gemeinsam mit August Allebé die Malklasse leitete. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung einer neuen Künstlergeneration. Zu seinen berühmtesten Schülern zählen Lizzy Ansingh, Piet Mondriaan und Jan Sluijters.
Wichtige Werke und Aufträge
Im Jahr 1898 malte Van der Waay ein Gemälde der Amtseinführung von Königin Wilhelmina und war für die allegorischen Illustrationen auf der Goldenen Kutsche verantwortlich. Er entwarf auch die erste offizielle 10-Gulden-Banknote (1904–1920). Sein Gemälde „Kirchbesuch von Waisenmädchen“, das sich in der Sammlung des Amsterdam Museums befindet, ist eines seiner berühmtesten Werke. Er malte mehrere Bilder dieser Waisenmädchen in ihrer charakteristischen rot-schwarzen Kleidung.
Stil und Thema
Van der Waay war bekannt für seine anspruchsvollen Darstellungen, in denen oft Frauen die Hauptrollen spielten, sowie für Porträts, Landschaften, Stadtansichten und Caféhausszenen. Unter dem Einfluss von Zeitgenossen wie Isaac Israëls und Max Liebermann wurde seine Palette allmählich lockerer und impressionistischer. Obwohl sein Malstil eher konservativ war, unterschied er sich von seinen konservativen Akademiekollegen durch einen lockereren Strich und eine freiere Themenwahl.
Mitgliedschaften und Vermächtnis
Van der Waay war Mitglied von Künstlervereinigungen wie Sint Lucas und Arti et Amicitiae in Amsterdam, wo er aktiv an der Organisation von Ausstellungen und Aktivitäten beteiligt war. Neben seiner Tätigkeit als Maler war er auch als Buchillustrator tätig. Seine Werke sind unter anderem in den Sammlungen des Rijksmuseums in Amsterdam und des Museums Boijmans Van Beuningen in Rotterdam enthalten.
Nicolaas van der Waay starb am 18. Dezember 1936 in Amsterdam, hinterließ jedoch ein reiches künstlerisches Erbe, das noch heute geschätzt wird.
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