Still life with apples 1926
Louis Neillot
Original Öl auf Leinwand
60 ⨯ 73 ⨯ 3 cm
ConditionVery good
€ 4.750
MONASCH FINE ART - European art since 1999
- Über KunstwerkStill Life with Apples, December 1926. Oil on canvas, signed and dated lower right. In his still lifes and landscapes, Neillot uses a lively palette mixed with a rather loose touch. His resolutely Fauvist work also bears witness to his admiration for Cézanne, as evidenced by the apples occupying the still life presented here, whose round shape reacts to that of the plate, the bowl, or the jug. This concordance of shapes gives the composition a perfect balance.
The painting is included in: Bibliography MANIGAND (Colette) and CONSTANTIN (Juliette). Louis Neillot, catalogue raisonné, supplement 1, 2002. Reproduced under No. 1344/s.
Louis Neillot (1898–1973) worked at the artists' colony La Ruche in Paris from 1928 to 1934 and was given a major retrospective at the Salon des Indépendants in 1932, where he was awarded the prestigious 'Prix Blumenthal'. His paintings were regularly exhibited at the Salon d'Automne and the Salon des Tuileries in Paris, and international acclaim led to major shows at the International Gallery in Chicago, the Gallery of Contemporary Art in New York, as well as in Detroit, Los Angeles, Berlin, Toronto, and Brussels.
Neillot is considered the last of the Fauve artists, who favored juxtaposing areas of pure, saturated color to add vibrancy and rhythmic energy to his compositions. His colleague Valtat claimed that Neillot's paintings were "energetic, vibrant yet poetic, visually captivating yet deeply engaging." - Über Künstler
Louis Neillot wurde am 11. Februar 1898 in Vichy, Frankreich, als Sohn des Gärtners und Floristen Jean Neillot und seiner Frau Louise Barghon geboren. Er wuchs in einer von Natur, Pflanzen und Gärten geprägten Umgebung auf, was später seine Faszination für Landschaften, Blumen und Stillleben weckte. (Er wird auch oft als „Fauvist“ oder vom Fauvismus beeinflusst bezeichnet.)
Während des Ersten Weltkriegs wurde Neillot mobilisiert; er wurde Gas ausgesetzt und kehrte nach seiner Genesung ins Zivilleben zurück. Anschließend zog er nach Paris, wo er sich in Künstler- und Literaturkreisen bewegte. Gleichzeitig blieb er seiner Heimatregion eng verbunden: Die Sommer verbrachte er oft im Bourbonnais, unter anderem in Cusset, Creuzier-le-Neuf und später in Saulcet. In Saulcet besaß er ein Haus, „Le Verger“, in dem er längere Zeit arbeitete.
Sein künstlerisches Werk umfasst Landschaften, Stillleben, Akte, Blumen und Bäume aus seinem eigenen Garten. Seine Werke zeichnen sich durch einen kraftvollen Farbeinsatz aus, der oft von der ihn umgebenden Natur inspiriert ist. Er bewunderte Cézanne, und dieser Einfluss ist in seinen Kompositionen und Farbkompositionen bisweilen spürbar. Neben Gemälden schuf er auch Illustrationen und verfasste Buchbeiträge – beispielsweise illustrierte er Raymond Escholiers „Le Sel de la Terre“ (1937) und François Mauriacs „Les Anges noirs“ (1938).
Neillot nahm an verschiedenen Salons und Ausstellungen in Frankreich teil: Er stellte im Salon des Indépendants, im Salon d’Automne und im Salon des Tuileries aus. Er war sogar Vizepräsident des Salon des Indépendants. Von etwa 1928 bis 1934 lebte er auch in Künstlerateliers wie La Ruche.
Ab 1958 hielt er sich regelmäßig in seinem Haus in Saulcet auf und arbeitete dort viele Monate im Jahr. In Paris lebte er lange Zeit in der Cité Fleurie (Boulevard Arago 65). Er starb 1973 in Le Kremlin-Bicêtre bei Paris und wurde in Saulcet bei Saint-Pourçain-sur-Sioule begraben. Er wird manchmal als „letzter Vertreter des Fauvismus“ bezeichnet.
Seit seinem Tod wurden ihm zahlreiche Ehrungen gewidmet: Ein Raum im Stadtmuseum von Vichy trägt den Namen Salle Neillot; Straßen, Schulen und Plätze in seiner Heimatregion wurden nach ihm benannt. Seine Werke werden weiterhin in Frankreich und im Ausland versteigert, und sein Oeuvre ist ein beliebtes Motiv für Sammler farbenfroher, ausdrucksstarker Landschaften und Stillleben.
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