Uber den Künstler

Jean Metzinger, eine bemerkenswerte Persönlichkeit der Kunstwelt, wurde am 24. Juni 1883 in Nantes, Frankreich, geboren. Mit 20 Jahren zog er nach Paris, um seine Karriere als Maler voranzutreiben. In Paris freundete er sich mit Robert Delaunay an und lernte um 1908 Max Jacob kennen, einen Schriftsteller, der ihn mit Guillaume Apollinaire und seinem Künstlerkreis bekannt machte, zu dem... Read more

Jean Metzinger, eine bemerkenswerte Persönlichkeit der Kunstwelt, wurde am 24. Juni 1883 in Nantes, Frankreich, geboren. Mit 20 Jahren zog er nach Paris, um seine Karriere als Maler voranzutreiben. In Paris freundete er sich mit Robert Delaunay an und lernte um 1908 Max Jacob kennen, einen Schriftsteller, der ihn mit Guillaume Apollinaire und seinem Künstlerkreis bekannt machte, zu dem Georges Braque und Pablo Picasso gehörten. Insbesondere Picasso beeinflusste Metzinger von da an bis etwa 1923 stark.

Metzinger leistete bedeutende Beiträge zum Diskurs über zeitgenössische Kunst, beginnend mit Artikeln, die 1910 und 1911 veröffentlicht wurden. Er war der erste, der über Picassos und Braques Abkehr von der traditionellen Perspektive schrieb und mehrere Standpunkte in einem einzigen Bild vereinte, ein Konzept, das er in der Zeitschrift diskutierte Pan im Jahr 1910.

Im Jahr 1911 tat sich Metzinger mit Robert Delaunay, Albert Gleizes und Fernand Léger in der bahnbrechenden Salle 41 im Salon des Indépendants zusammen und markierte damit die erste Gruppenausstellung kubistischer Künstler. Seine Kunst wurde in diesem Jahr auch im Salon d'Automne gezeigt. In Zusammenarbeit mit Gleizes war Metzinger 1912 Mitautor von „Du cubisme“, in dem er einen theoretischen Rahmen für den Kubismus festlegte. Er war außerdem Gründungsmitglied der Section d'Or und stellte seine Arbeiten in der Galerie de la Boétie in Paris neben Alexander Archipenko, Roger de La Fresnaye, Gleizes, Juan Gris, Léger und Louis Marcoussis aus.

Metzingers Kunst erlangte weiterhin Anerkennung mit Ausstellungen im Salon d'Automne im Jahr 1913, in der Galerie Der Sturm in Berlin und in der Galerie Berthe Weill in Paris, wo er mit Gleizes und Léger ausstellte. 1916 stellte er seine Arbeiten in der Montross Gallery in New York zusammen mit Jean Crotti, Marcel Duchamp und Gleizes aus. Nach seinem Militärdienst im Ersten Weltkrieg kehrte Metzinger 1919 nach Paris zurück und blieb dort für den Rest seines Lebens. Er veranstaltete Einzelausstellungen 1930 in den Leicester Galleries in London, 1932 in der Hanover Gallery in London und 1953 im Arts Club of Chicago. Metzinger starb am 3. November 1956 in Paris.

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