Het atelier van de kunstenaar in Parijs (1918) by Otto van Rees
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Het atelier van de kunstenaar in Parijs (1918) 1918

Otto van Rees

Original Öl auf Leinwand
47 ⨯ 65 cm
€ 5.000 - 10.000

Kunsthandel Pygmalion

  • Über Kunstwerk
    Olieverf op doek, gesigneerd r.o.
    N.B. Het schilderij stelt voor de binnenplaats van 17 Rue Boissonade te Parijs. Otto van Rees verbleef hier kort nadat hij was teruggekeerd uit Zürich, waar hij betrokken was bij de opstelling van het Dadaïstisch Manifest.
    Herkomst: Het schilderij is afkomstig uit de nalatenschap van mevrouw Annie van der Meijden-Bakker, die in haar jonge jaren een relatie had gehad met de dichter en kunstcriticus Jan Engelman, de eerste biograaf van Otto van Rees. Diens bekende gedicht 'Vera Janacopoulos' , dat begint met de regel ‘Ambrosia, wat vloeit mij aan’, verwijst met de beginletters AMB naar Annie van der Meijden-Bakker.
  • Über Künstler

    Otto van Rees (Freiburg im Breisgau, 20. April 1884 – Utrecht, 19. Mai 1957) war ein niederländischer Maler, der eine wichtige Rolle in der europäischen Avantgardebewegung des frühen 20. Jahrhunderts spielte. Er wuchs in einem intellektuellen und sozialistischen Umfeld auf; Sein Vater, Jacob van Rees, war Professor für Histologie an der Universität von Amsterdam und gründete 1899 die Idealistische Kolonie der Internationalen Bruderschaft in Blaricum. Diese Kolonie diente als Treffpunkt für Freidenker, Anarchisten, Philosophen und Künstler.

    Im Alter von siebzehn Jahren lernte Otto Cathérine Dutilh kennen, eine Künstlerin mit künstlerischer Ausbildung aus Brüssel. 1902 zogen sie zusammen in eine Koloniehütte in Blaricum. Im Oktober 1904 zog Van Rees nach Paris, wo er sich im Bateau-Lavoir niederließ, einer Brutstätte für Künstler in Montmartre. Hier kam er mit prominenten Persönlichkeiten wie Pablo Picasso, Georges Braque und Juan Gris in Kontakt. Seine Frau, Adya Dutilh, kam im Dezember 1904 zu ihm.

    Während seines Aufenthalts in Paris entwickelte Van Rees seinen Stil vom Neoimpressionismus zum analytischen Kubismus. Er stellte seine Werke in renommierten Galerien aus und nahm an bedeutenden Ausstellungen teil, darunter dem Sonderbund in Köln (1912) und Der Sturm in Berlin (1913).

    Während des Ersten Weltkrieges hielt sich Van Rees im schweizerischen Ascona auf, einem Zufluchtsort für Künstler und Intellektuelle. Gemeinsam mit Hans Arp und seiner Frau Adya organisierte er im November 1915 eine Ausstellung in der Galerie Tanner in Zürich, die als eine der ersten Dadaisten-Ausstellungen gilt.

    Nach dem tragischen Tod ihrer ältesten Tochter bei einem Zugunglück in Frankreich kehrte Van Rees 1934 in die Niederlande zurück. Hier verzierte er mehrere öffentliche Gebäude mit Wandgemälden und wurde zum Mentor für junge Künstler.

    Otto van Rees starb am 19. Mai 1957 in Utrecht. Sein Erbe umfasst ein vielfältiges Werk, das die Entwicklung der modernen Kunst in Europa widerspiegelt.

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