Bron bij pad door de Alpen 1880 - 1940
Adolf Zdrazila
ÖlfarbePlatteFarbe
17 ⨯ 29 cm
€ 1.000 - 5.000
Kunsthandel Pygmalion
- Über KunstwerkAdolf Zdrazila (Poruba, Tsjechië 1868-1942 Opava, Tsjechië)
Bron bij pad door de Alpen
17 x 29 cm
Olieverf op paneel, gesigneerd l.o.
N.B.De Art Nouveau schilder en graficus Adolf Zdrazila (soms gespeld als Zdrasila, of Zdrazily) was geboren in het Moravisch-Silesische district van de republiek Tsjechië, wat destijds deel uitmaakte van het Oostenrijks-Hongaarse rijk. Zdrazila was etnisch Hongaars, maar cultureel Oostenrijks. Adolf Zdrazila studeerde op de Kunstacademie van Wenen en Karlsruhe. Vervolgens verbleef hij in Parijs, Brussel en Holland, waarna hij terugkeerde naar Silezië. Hier genoot hij de bescherming van zijn vriend Edmund Wilhelm Braun, directeur van het Museum voor Kunst en Kunstnijverheid in Troppau, die hem meerdere opdrachten gaf. Zdrazila exposeerde in het Troppauer Museum in 1897 en in 1902, tevens in de Salon Pisko in Wenen. Kenmerkende motieven in zijn werk waren landschappen en boereninterieurs. Werk van Zdrazila bevindt zich in het Troppau Museum, in het Stedelijk Museum van Wenen en in het Cleveland Museum of Art. - Über Künstler
Adolf Zdrazila (Poruba, 1868 – Opava, 1942) war ein tschechischer Maler und Zeichner, der vor allem für seine Landschaften, Dorfszenen und Genreszenen aus Mähren und Schlesien bekannt war. Sein Werk spiegelt eine tiefe Verbundenheit mit dem ländlichen Leben und der Natur seiner Heimatregion wider und verbindet Realismus mit sanfter Poesie.
Zdrazila studierte Kunst an der Wiener Kunstakademie, wo er in der akademischen Tradition ausgebildet wurde, aber gleichzeitig ein Auge für die Ausdrucksmöglichkeiten von Licht, Farbe und Komposition entwickelte. Zurück in seiner Heimatregion wählte er ein Werk, das in erkennbaren Themen verwurzelt blieb: ländliches Leben, der Rhythmus der Jahreszeiten, Dorfplätze, Kirchen und Landschaften mit sanften Hügeln und weitem Himmel.
Sein Malstil ist figurativ und einfühlsam, mit warmen Erdtönen und fließendem Strich. Zdrazila hatte ein scharfes Auge für die kleinen Gesten des Alltags: eine Bäuerin mit Wassereimern, einen Karren auf einem Feldweg, eine Gruppe von Kindern in einer Dorfschule. Mit diesen Werken dokumentierte er nicht nur das schlesische Landleben, sondern verlieh ihm auch eine gewisse Würde und Ruhe.
Obwohl er zeitlebens regional tätig blieb und nicht zu den großen Erneuerern der tschechischen Kunst zählte, erfreuten sich seine Werke in lokalen Kreisen und auf Ausstellungen in Mähren und Österreich-Ungarn großer Beliebtheit. Er trug zur kulturellen Identität seiner Region bei, indem er ein vertrautes und liebevolles Bild des Lebens schuf, wie es wirklich war – ohne Idealisierung, aber mit viel Gefühl.
Adolf Zdrazila hinterlässt ein ehrliches und vielschichtiges Werk, das einen wichtigen Einblick in die ländliche Kultur Mitteleuropas zu Beginn des 20. Jahrhunderts bietet. Sein Werk ist eine stille Ode an Einfachheit, Solidarität und den Rhythmus des Landes.
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