Compositie 48 by Siep van den Berg
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Compositie 48 1980

Siep van den Berg

SegeltuchAcrylfarbeFarbe
150 ⨯ 120 cm
ConditionExcellent
€ 8.500

Bert Kuipers Kunsthandel

  • Über Kunstwerk
    Berg, Sijbren Ridsert ('Siep') van den; Tirns 1913 - 1999 Amsterdam
    Titel: 'Compositie 48'
    150 x 120 cm., verso op etiket van de kunstenaar gemonogrammeerd en gedateerd: 'SvdB', '3-4-1980. Op spieraam niet in het handschrift van de kunstenaar: 'SvdB II 15 188'. Getiteld op label: '48 Compositie 1980'
    Herkomst: atelier Siep van den Berg Amsterdam, nalatenschap van de kunstenaar, particuliere collectie
    Tentoonstelling: Centrum Beeldende Kunst Groningen 1998
    Literatuur: Simon Deinum; 'Dichter bij Siep', Sijbren Ridsert van den Berg (1913 - 1998), Biografie, Wijdemeer Leeuwarden 2014. Zie voor vergelijkbare schilderijen blz. 269, 271
    Han Steenbruggen e.a.; 'Siep van den Berg sinds 1913', Vereniging De Koepel, Siep van den Berg, Amsterdam 1998. Met afbeelding op pagina 21
    Dit boek verscheen ter gelegenheid van de 85ste verjaardag van de kunstenaar
  • Über Künstler

    Sijbren Ridsert (Siep) van den Berg (Tirns, 14. Januar 1913 – Amsterdam, 27. Oktober 1998) war ein einflussreicher niederländischer Maler und Bildhauer, der für seinen Übergang von naturalistischen Darstellungen zu abstrakten und konstruktivistischen Kompositionen bekannt war.

    Van den Berg wurde als Sohn eines Schmieds im friesischen Dorf Tirns geboren, besuchte die Handelsschule und begann seine Karriere als Anstreicher und Lackierer. Zwischen 1930 und 1933 studierte er abends an der Minerva-Akademie in Groningen, wo er unter anderem von Jan Altink, einem der Gründer der Groninger Künstlervereinigung De Ploeg, unterrichtet wurde.

    Nach seiner Ausbildung gründete Van den Berg gemeinsam mit Oscar Gubitz eine Werbeagentur. 1939 mietete er ein Teehaus im Sterrebos in Groningen als Atelier und widmete sich ganz der Malerei. Sein Frühwerk bestand aus expressiv-impressionistischen Landschaften, beeinflusst von seinem Lehrer Jan Altink.

    1943 heiratete er Fie Werkman, die Tochter des berühmten Künstlers Hendrik Werkman, die ihn ermutigte, seinen künstlerischen Weg weiter zu verfolgen.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg reiste Van den Berg mehrmals nach Paris, wo er Kurse an der Académie de la Grande Chaumière besuchte. Diese Zeit markierte einen Wendepunkt in seiner künstlerischen Entwicklung; Er gab den Naturalismus auf und wandte sich dem Kubismus und später dem Konstruktivismus zu. Seine Werke aus dieser Zeit zeichnen sich durch geometrische Abstraktion und einen leuchtenden Farbeinsatz aus, inspiriert sowohl von den französischen Kubisten als auch von Piet Mondrian.

    1954 zog Van den Berg nach Amsterdam, wo er ein Atelier an der Brouwersgracht bezog. Sein Stil entwickelte sich in Richtung strenger Abstraktion mit Kompositionen aus losen Formen und Linien. 1966 erkrankte er am Guillain-Barré-Syndrom, das ihn für etwa zehn Jahre an der aktiven Berufsausübung hinderte. Nach seiner Genesung nahm er seine künstlerische Tätigkeit wieder auf und seine Arbeit wurde noch abstrakter und minimalistischer.

    Neben der Malerei war Van den Berg ein autodidaktischer Bildhauer. Er schuf mehrere Skulpturen für den öffentlichen Raum, darunter „Lijnenspel“ (1963–1964) in Stadskanaal und „Libbensline“ (1983) in seinem Heimatdorf Tirns. Seine Skulpturen spiegeln dieselben abstrakten und konstruktivistischen Prinzipien wider wie seine Gemälde.

    Siep van den Berg gilt als einer der bedeutendsten Nachkriegsmodernisten aus Groningen. Sein Werk, das ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Form und Farbe anstrebt, beeinflusste die niederländische Kunstszene nachhaltig. Er starb am 27. Oktober 1998 in Amsterdam, hinterließ jedoch ein reiches künstlerisches Erbe, das noch heute bewundert wird.

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