Uitzicht Utrechtseweg 177 in de winter by Jakob Nieweg
Uitzicht Utrechtseweg 177 in de winter by Jakob Nieweg
Uitzicht Utrechtseweg 177 in de winter by Jakob Nieweg
Uitzicht Utrechtseweg 177 in de winter by Jakob Nieweg
Uitzicht Utrechtseweg 177 in de winter by Jakob Nieweg
Uitzicht Utrechtseweg 177 in de winter by Jakob Nieweg

Uitzicht Utrechtseweg 177 in de winter 1946

Jakob Nieweg

Original Öl auf Leinwand
60 ⨯ 70 cm
Preis auf Anfrage

Bruning Heintz Fine Art

  • Über Kunstwerk
    Uitzicht vanuit de woning van Nieweg aan de Utrechtseweg te Amersfoort. Door de sneeuw heen zien we (rechts) het silhouet van de Sint Ansfridiuskerk. Nieweg woonde 36 jaar in Amersfoort, van 1919 tot zijn overlijden in 1955. Hij legde de stad vele malen vast, ook meerdere keren vanuit zijn huis. Nieweg was gefascineerd door sneeuw en wilde dit verschijnsel zo precies mogelijk vastleggen. Dat betekende dat hij niet uit zijn hoofd schilderde, maar als het daadwerkelijk sneeuwde. Hij had zijn achtergrond al klaar, en schilderde de sneeuwvlokken er in als hij naar buiten kon kijken om ze met eigen ogen te aanschouwen. Nieweg legt de koude en de sneeuw voortreffelijk vast: de koude en de stilte van het sneeuwlandschap zijn voelbaar. Het zijn zijn beste werken. Bij het werk dat wij presenteren draagt het flinke formaat aan dat gevoel bij. Amersfoortse stadsgezichten in de sneeuw bevinden zich onder andere in het Flehite Museum in Amersfoort en het Kroller-Muller Museum op de Hoge Veluwe.

    Gedateerd 1942
    Grootte 70 x 60 cm
    Signatuur Gesigneerd
    Materiaal Olieverf op doek
    Stroming Klassiek impressionisme
    Locatie Amersfoort
    Provenance De grootvader van de vorige eigenaar was bevriend met Nieweg en kocht het werk direct van hem aan
    Tentoonstelling Museum Flehite, Amersfoort 2001. Boek (met afbeelding van dit werk): Jakob Nieweg - In stille bewondering door R. van der Linde-Beins; O. Maurer, 2001, pagina 81
  • Über Künstler

    Jakob Nieweg, geboren am 26. Mai 1877 in Hogebeintum, Friesland, war ein niederländischer Geistlicher, der später als Maler berühmt wurde. Als Sohn eines Pfarrers verbrachte er seine Jugend in verschiedenen Pfarrhäusern in Friesland, Drenthe und Groningen. Während seiner Gymnasialzeit in Groningen nahm er Zeichenunterricht an der Minerva-Akademie, was sein Interesse an der Malerei weckte.

    Nach dem Abitur studierte Nieweg Theologie an der Universität Groningen, wo er 1905 mit einer Dissertation über den anglikanischen Theologen Frederick William Robertson promovierte. Während seines Studiums kam er mit dem Maler und Kunstpädagogen H.P. in Kontakt. Bremmer, der seine künstlerische Entwicklung nachhaltig beeinflusste. Bremmer machte ihn mit den Werken innovativer Künstler wie Vincent van Gogh, Jan Toorop und Piet Mondriaan bekannt.

    1905 heiratete Nieweg Neine Geertruida van der Meulen und begann seine Karriere als Pfarrer in Ter Apel. Trotz seines vollen Arbeitsplans zeichnete und malte er in seiner Freizeit weiter. Im Jahr 1914 beschloss er, teilweise auf Anraten von Bremmer und seinem Freund, dem Maler und Kritiker Just Havelaar, seine Stelle aufzugeben und sich ganz der Malerei zu widmen. Er zog mit seiner Familie nach Bloemendaal und später nach Amersfoort, wo er 1919 den Amersfoort Art Circle gründete.

    Nieweg entwickelte seinen eigenen Stil, der durch detaillierten Pointillismus und einen gedämpften Einsatz von Farben gekennzeichnet ist. Seine Werke strahlen eine heitere Ruhe aus und zeigen die Schönheit alltäglicher Motive. Er malte hauptsächlich Stillleben, Landschaften und Stadtansichten und entschied sich dabei oft für einfache Kompositionen, die eine zeitlose Gelassenheit ausstrahlen.

    Ein markanter Teil seines Oeuvres sind die pointillistischen Schneeszenen, die oft in Amersfoort angesiedelt sind, wo er ab 1919 lebte. Diese Werke zeigen ruhige Darstellungen von verschneiten Landschaften und Dorfszenen, die in subtilen Lila- und Grautönen wiedergegeben sind. Die wirbelnden Schneeflocken tragen zur heiteren Atmosphäre bei, die seine Gemälde charakterisiert.

    Während des Zweiten Weltkrieges weigerte sich Nieweg, Mitglied der Kultuurkamer zu werden, was bedeutete, dass er seine Werke nicht mehr ausstellen konnte. Er nahm vorübergehend seine Tätigkeit als Prediger wieder auf und engagierte sich im Widerstand. Nach der Befreiung widmete er sich wieder der Malerei, doch das künstlerische Klima in den Niederlanden hatte sich verändert und das Interesse an seinem Werk nahm ab. Er blieb jedoch seinem eigenen Stil treu und arbeitete bis zu seinem Tod am 4. August 1955 in Amersfoort täglich in seinem Atelier.

    Jakob Nieweg hinterließ ein umfangreiches und vielfältiges Werk, das von seiner Hingabe zur Malerei und seiner Fähigkeit, die Schönheit des Alltäglichen einzufangen, zeugt. Seine Arbeit wird noch immer für ihre ruhige, zeitlose Qualität und die subtile Wiedergabe von Licht und Farbe geschätzt.

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